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ROSTOV-am-DON PDF Drucken E-Mail
rostovStadtrundfahrt (Dauer: ca. 2,5 - 3 Stunden): mit Kathedralenplatz, Denkmal von Dimitri Rostovski (Schutzpatron von Rostov), Theaterplatz, Gorki Theater, die Hauptstrasse der Stadt – Bolschaja Sadovaja, Karl-Marx-Platz, Kathedrale der Allerheiligen Gottesmutter, Temernizkaja Zollamt und Bogotjanovskij Wasserquelle.

Dieser Ausflug ist bereits in Ihrem Ausflugspaket inkludiert!

Mit dem Don gelangen wir wieder in ein neues Gewässer, das uns allerdings nur einen Tag als Heimat dient. In Rostov am Don gehen wir an Land, um uns in der grün besiedelten, wieder aufgebauten Stadt umzusehen.

Die Gebietshauptstadt am rechten Steilufer des Don ist ein bedeutendes Regionalzentrum sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht. Rostov gilt als größte Stadt am Don, als südlichste Millionenstadt Russlands, als einer der Getreidespeicher Russlands, sowie als Tor zum Kaukasus.
Man nimmt an das die Besiedlung des Rostover Gebiets auf das 8. bis 3. Jh. v. Chr. Zurück geht. Die aus dieser Zeit stammenden Funde sind im hiesigen Heimatmuseum zu bewundern. Die eigentliche Entwicklung der Stadt begann allerdings erst im Jahr 1749, als hier eine Zollstelle eingerichtet wurde, um die Handelswege in den Süden zu sichern. Zwölf Jahre später bauten die Kosaken eine Festung zum Schutz vor türkischen Überfällen. Sie wurde zu Ehren des Heiligen Dmitri „Rostovski“ benannt.
central streetBis zum Entstehen der vielen Hafenstädte am Schwarzen Meer war Rostov der wichtigste Handelsplatz und Militärstützpunkt im südlichen Russland. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt während der deutschen Besatzung zwischen Juli 1942 und Februar 1943 stark zerstört und nach dem Krieg modern, im Schachbrettmuster mit vielen Grünanlagen wiederaufgebaut. Vor der Stadt, die auch als Heimat der Donkosaken bekannt ist, liegen am gegenüberliegenden Don-Ufer einige schöne Strände, die zum Baden einladen.
Das höher gelegene Stadtzentrum ist vom Flussbahnhof leicht zu erreichen. Von der Uferpromenade führt der Weg vorbei am Gorki-Denkmal zum Marktplatz. Maxim Gorki verdiente sich in Rostov einige Zeit als Hafenarbeiter sein Geld. Daher sind ihm mehrere Baudenkmäler in der Stadt gewidmet. Am Marktplatz erhebt sich die Muttergottes-Geburtskathedrale, die Ende des 19. Jh. entstand, als die Stadt an wirtschaftlicher Bedeutung gewann. Leider haben nur wenige Bauwerke, die den damals so beliebten farbigen Fassadestil repräsentierten, die Zeiten überdauert.

Rostov-am-DonEtwas weiter nördlich der Kathedrale stößt man auf das Alte Rathaus und den riesigen Gorki-Park. Im weitläufigen Parkgelände befinden sich weiters die wichtige Kunstgalerie „Experiment“, sowie das Observatorium. Die zentrale Achse Rostovs bildet die drei Kilometer lange Strasse Bolshaja Sadovaja, die viele rekonstruierte Gebäude beherbergt. An ihrem Ende liegt der Theaterplatz, der in der Vergangenheit als zentraler Aufmarschplatz von Bedeutung war.

Zwischen diesem Platz und dem nördlich gelegenen Park der Oktoberrevolution steht das überaus bemerkenswerte Gorki-Schauspielhaus. Das Theater wurde 1930 bis 1935 im Stil des russischen Konstruktivismus erbaut und weist die Form eines Traktors auf - als Symbol für den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt der damaligen Zeit.
Bei einem Spaziergang durch die grüne Stadt Rostov wird man feststellen, dass hier Alt und Neu ebenso wie Stadt und Land nebeneinander existieren. Neben modernen Häusern stehen alte russische, zuweilen reich verzierte Holzhäuschen in blühenden Gärten.

 
 
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