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KOSTROMA PDF Drucken E-Mail
klosterStadtrundfahrt (Dauer: ca. 3 - 3,5 Stunden): mit Feuerwehrturm, Gerichtsgebäude, Arrestanstalt, sowie Besichtigung der Kathedrale des Erscheinens Christi (Ikonostase aus dem 17. Jh. und die bekannte Ikone von Fedorows Gottesmutter aus dem 13. Jh.) und des Ipatjew Klosters (Territorium, Dreifaltigkeitskloster mit Fresken bekannter Malern aus dem 17. Jh.)

Dieser Ausflug ist bereits in Ihrem Ausflugspaket inkludiert!

In reizvollem Kontrast zu den vielen klassizistischen Profanbauten stehen die mittelalterlichen Kirchen Kostromas – allen voran das Ipatjew-Kloster, dem wir unsere besondere Aufmerksamkeit schenken wollen.

Mit Kostroma ist der „Goldene Ring“ erreicht, der sich nordöstlich von Moskau erstreckt und historisch bedeutsame altrussische Städte und Klöster umfasst. Die Stadt wurde Im Jahr 1152 ebenso wie Moskau vom Fürsten Juri Dolgoruki gegründet, weshalb auch Kostroma als Schwesternstadt Moskaus gilt.

Bis ins 16. Jh. lag die Aufgabe der Stadt in der Verteidigung, da sie an der Grenze des russischen Reichs angesiedelt war. Ab dem 17. Jahrhundert entwickelte sich Kostroma immer mehr zu einem großen Handels- und Industriezentrum. Den historischen Stadtkern am linken Wolga-Ufer bildet ein beeindruckender städtebaulicher Komplex im Stil des russischen Klassizismus vom Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts mit so genannten Handelsreihen, die sich jeweils einer speziellen Warengattung verschrieben haben. Die Straßen wurden fächerartig, in Halbringform um dieses Ensemble angelegt. Die gesamte Altstadt ähnelt mit seinen historischen Bauten einem klassizistischen Freilichtmuseum.

Das Ipatjew-Kloster, mit der Dreifalitgkeits-Kathedrale im Zentrum, ist ein als Festungsanlage konzipiertes Wehrkloster aus dem 13. Jh. Besonders erwähnenswert sind die Wandmalereien im Innenraum, die als Kunstwerk ersten Ranges gelten, aber auch die vergoldete Holzikonenwand, auf der 80 alte Ikonen zu bestaunen sind, muss man gesehen haben. Außerdem hielt sich in diesem Kloster Michail Romanov auf, als ihn die Nachricht erreichte, dass er vom Moskauer Semski Sobor zum Zaren gewählt wurde. Vor den Toren des alten Ipatjew-Klosters wurden aus entlegenen Dörfern seltene Denkmäler der Holzbaukunst, wie Kirchen aus dem 16. – 18. Jh., Windmühlen, sowie Badehäuser, zusammengetragen und als Freilichtmuseum der Holzarchitektur ausgestellt.

 
 
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